Reflexion Mediation Veloweg

 


 Mein Aha Erlebnis, bestand darin dass es bei dieser Mediation nicht vordergründig um den aktuellen Konflikt ging sondern, um ein weiter zurückreichendes Problem. Für mich als Mediatorin war es schwierig und überfordernd,  das Gespräch auf eine konstruktive Ebene zu bringen.

 Ich habe eine klare Einleitung gemacht, habe allerdings vergessen das  Vorgehen zu erwähnen. Ich würde mir deshalb, bei einer nächsten Mediation eine Art Checkliste machen um auch wirklich alles zu behandeln. Mir fällt es bereits leicht,  das gesagte zu paraphrasieren und Fragen zu stellen . In Zukunft würde ich mir vornehmen, einige Fragen aufzuschreiben um diese gezielter Anwenden zu können.

 In meinem engen Freundeskreis gab es ein Missverständnis, bei dem ich einer dritten Person etwas erzählt hatte, was in ihrer Abwesenheit über sie geredet wurde. Ich hatte mich bereits dafür entschuldigt gelästert zu haben. Die beiden Konfliktparteien haben danach das Gespräch gesucht, welches nicht gut verlaufen ist. Seither redet die Person, deren Aussage die ich weitererzählt hatte nicht mehr mit mir. Bei einer solchen Mediation würde ich darauf achten mit Gesprächsbereitschaft in die Mediation zu gehen und auch wirklich die Interessen der anderen Person zu verstehen versuchen. Die Interessen der Konfliktpartei sind für mich in diesem Konflikt, sehr schwierig zu ergründen, da diese Person nun den Kontakt zu mir abgebrochen hat, aber ich denke ihr Interesse ist es als die grössere Person aus diesem Konflikt zu gehen. Mein Interesse läge darin dass meine Entschuldigung zu meinem Fehlverhalten angenommen wird und es nie meine Intention war einen grossen Konflikt heraufzubeschwören.

Kommentare

  1. Liebe Mirjam
    Interessant, dass dir beim Veloweg-Rollenspiel vor allem aufgefallen ist, dass es dabei stark auch um Geschehnisse in der Vergangenheit ging. Ich kann mir vorstellen, dass dies oft in Konfliktgesprächen der Fall ist. Daher ist es so wichtig, aktiv zuzuhören und die Interessen genau herauszuarbeiten.
    Ich wünsche dir alles Gute, dass ihr auch den Konflikt in deinem Freundeskreis gut lösen könnt.
    Liebe Grüsse
    Rahel

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  2. Ich finde die Idee sehr gut, dir als Mediatorin eine Checkliste zu schreiben, weil es auch mir als Mediatorin recht schwer fiel, mich an die unterschiedlichen Punkte zu erinnern und ich dann manchmal nicht so aufmerksam zugehört habe, weil ich nur daran gedacht habe, was ich als nächstes sagen oder fragen sollte. Deine Einleitung war aber sehr klar und ich finde, du hast eine sehr ruhige und angenehme Art :)
    Ich hoffe, dein persönlicher Konflikt löst sich bald und dass die beiden sich mit dir und miteinander versöhnen :)

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  3. Liebe Mirjam,
    Ich fand , dass du als Mediatorin das Gespräch gut gelenkt hast, wenn wir uns im Kreis gedreht haben und schon sehr interessante Fragen (z.B hypothetische Fragen) gestellt hast, was neue, vorher nicht erwähnten Interessen hervorgehoben hat. Deshalb habe ich das Gefühlt gehabt, dass du die verschiedene Fragentypen schon gut im Griff hattest. Ich stimme sonst mit dir zu, dass eine Checkliste sehr hilfreich wäre. Für mich würde sie zudem die verschiedenen Phasen mit Kernaussagen (evtl. mit Fragenbeispiele) zusammenfassen. Ich wünsche dir auch, dass sich diese Konfliktsituation in deinem Freundeskreis bald löst:)
    Juliette

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  4. Liebe Mirjam,

    ich fand auch, dass du die Mediation gut geleitet hast. Mir schien es auch, dass du bereits davon profitieren konntest, dass du nicht als erste dran gekommen bist und du bereits das eine oder andere integrieren konntest. Zudem habe ich heute gelernt, dass eine ausführlich Erklärung des Prozesses offenbar auch nicht zwingend gewünscht / nützlich ist. Insofern, war es möglicherweise auch nicht so schlimm, dass du das übersprungen hast.

    Die Checkliste hatte ich heute. Ich empfand das schon als hilfreich und trotzdem war es immernoch nicht leicht alles umzusetzen, was ich mir da vorgenommen hatte. Jedenfalls, nachem die Einleitung vorüber war.

    Liebe Grüsse,
    Christian

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