Reflexion Hase vs. Kies 

Die Aufgabe fand ich sehr spannend da ich beide Anliegen der Konfliktparteien nachvollziehen konnte. Da ich selber eine Lösung im Kopf hatte, war es spannend zu sehen welche Lösung die beiden Konfliktparteien schlussendlich finden.

Ich habe mich in der Rolle als Konfliktpartei wohler gefühlt, da dort eine klare Vorgabe bestand und schon Argumente vorformuliert waren, dies gab mir Sicherheit. Als Vertretung der Stadt fühlte ich mich zudem in der stärkeren Position als die Konfliktpartei.

In der Rolle der Mediatorin habe ich mich etwas unsicher gefühlt, da ich das erste Mal diese Rolle eingenommen haben. Da gewisse Abläufe und Gesprächstechniken noch nicht vertraut sind, war diese Rolle zunächst etwas überfordernd. Gerade die verschiedene Schritte in der Mediation bereiteten mir etwas Mühe so dass ich zwischendurch einen Blick auf die Unterlagen werfen musste und so mich nicht nicht vollständig auf das Gespräch konzentrieren konnte.

Ich habe am Anfang meine Position als Mediatorin erklärt, im Nachhinein hätte ich dies auch noch etwas deutlicher machen können. Zudem habe ich beide für ihre Gesprächsbereitschaft gedankt, um einen positiven Start ins Gespräch zu ermöglichen, dies würde ich so wiederholen. Trotz meiner Unsicherheit wann ich Gespräche unterbrechen sollte, habe ich die Gespräche jeweils in geeigneten Zeitpunkten unterbrochen und die Gespräche zurück auf die wesentlichen Punkte geleitet.

Ich habe gelernt Ich-Botschaften zu verfassen und somit auch dass es in Konfliktsituationen und im allgemeinen Umgang mit Menschen sehr auf den Ton bzw. die Art der Formulierungen ankommt, darauf will ich in Zukunft mehr achten. Ich habe gemerkt dass ich manchmal nicht so gut im zuhören bin und selber schnell Tipps gebe oder von eigenen Erfahrungen erzähle,  dies will ich auf jeden Fall verbessern.

Kommentare

  1. Liebe Mirjam, danke für deine Reflexion. Es ist kein Problem, wenn du deine Notizen brauchst während dem Gespräch. Gerade am Anfang sind es ja auch wirklich viele Punkte, die man machen soll / kann und zudem muss man denn Gesprächsparteien auch noch gut zuhören. Das alles zusammen ist beim nächsten Mal sicher bereits wieder etwas einfacher, viel Spass weiterhin beim Ausprobieren! Liebe Grüsse
    Rahel

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  2. Dass Mirjam ihre Notizen gebraucht hat, hat mich nicht gestört. Was Mirjam sehr gut im Griff hatte, war das Unterbrechen des Gesprächs um uns zurück auf die wesentlichen Punkte zu bringen. Gefallen hat mir auch der Einstieg, bei dem sie uns für unsere Gesprächsbereitschaft gedankt hat. Dadurch fand ich, dass es eine positive Grundstimmung gab.

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  3. Es war sehr beeindruckend zu sehen, wie Mirjam als Mediatorin ihre Interventionen ins Gespräch perfekt getimed hat. Immer wenn die Konfliktparteien ins Stocken gerieten hat sie sich hilfreich eingeschaltet und das Gespräch wieder sinnvoll ins Laufen gebracht. Als Vertreterin der Stadt war sie mir gegenüber als Umweltschützer sehr sachlich und entgegenkommend, hat aber auch ihre eigenen Standpunkte gut und klar vertreten.

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